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Online-Banking - aber sicher

Was ist eigentlich passiert, wenn plötzlich Geld von deinem Konto verschwindet und ein paar Tage später auf einem anderen Konto wieder auftaucht? In solchen Fällen bist du einem Betrüger auf den Leim gegangen und auf eine Masche hereingefallen, die man „Phishing“ nennt. Das Wort steht für das Abfischen von Passworten und wie man sich vor solchen Fallen schützt, zeige ich dir in den folgenden Absätzen.

 

Aber zunächst...

... interessiert es dich vielleicht, auf welchen Wegen die Passwort-Fischer ihre Netze auslegen: Der einfachste Weg führt über eine gefälschte Internetseite. Du denkst, du bist auf den Internetseiten deiner Bank – und in Wirklichkeit ist es eine gut gemachte Fälschung, ein Nachbau, der bis in das kleinste Detail so aussieht, wie du es von der Internetseite deiner Bank gewohnt bist.

 

Unser Tipp: 
Bevor du deine Kontonummer und dein Passwort eingibst, schau immer erst nach dem Zertifikat der Seiten. Du musst nur einmal suchen, wo der entsprechende Hinweis eingebaut wurde – aber wenn du ihn einmal gefunden hast, weißt du ja, wo du beim nächsten Mal klicken musst. Also: Völlig gechillt das Ganze. 

Jetzt wird es spannend – denn du bist ja nicht doof. N-o-r-m-a-l-e-r-w-e-i-s-e kennst du ja die Internetadresse deiner Bank. Vielleicht hast du die Seite sogar bei deinen Lesezeichen gespeichert. Preisfrage: Wie schafft es der Betrüger, dass du nun auf seine – die nachgebaute Seite – gehst? Ganz einfach: Er schickt dir – und ein paar tausend anderen Leuten – eine E-Mail, die (natürlich) ebenfalls genau so aussieht, als würde sie von deiner Bank kommen und macht Alarm, dass es angeblich eine hoch wichtige Sicherheitsprüfung des Kontos gibt und du daher - dringend, dringend – auf den nachstehenden Link klicken sollst, damit diese angebliche Prüfung stattfinden kann. Das ist zwar völliger Unsinn – aber die Leute klicken trotzdem und geben dann fröhlich ihre Kontonummer samt Passwort bei der gefälschten Seite ein. 

Wenn das auch nicht klappt (und das tut es bei dir ja dann hoffentlich nicht mehr) gibt es noch die Variante mit dem Telefon: Das Vorgehen ist dasselbe wie bei der E-Mail, nur dass der vorgeblich freundliche Bank-Mitarbeiter, dich nach deiner Kontonummer und der Pin fragt, um dir bei der Sicherheitsprüfung  (oder was auch immer) helfen zu können. Du schüttelst den Kopf? Wir auch – aber es gibt Leute, die auf so etwas hereinfallen.

 

Sicherheitstipps

  • Schaue regelmäßig in deinen Umsätzen nach, ob alles stimmt
  • Reagiere nicht auf Phishing-Mails!
  • Ruf sofort deine Bank an, wenn dir etwas komisch vorkommt. Die können dann den Onlinebanking-Zugang sperren
  • Mach Online-Banking, wenn möglich, nur vom eigenen PC aus
  • Denk dir ein Passwort mit schwer zu erratenden Buchstaben-/Zahlenkombinationen aus
  • Beachte die 10 Gebote der Computersicherheit  

 

Tipps zur TAN

Wenn du selber zur Bank gehst, hast du ein paar Probleme weniger. Also entweder der Mitarbeiter am Schalter kennt dich persönlich oder du hast deinen Ausweis dabei. In jedem Fall weiß der Mitarbeiter wer du bist und du siehst: „Aha, Panzerglas, Kameras, coole Klamotten, nettes Gesicht – das ist der Bank-Mitarbeiter.“ Im Internet funktioniert das nicht  und darum gibt es das TAN-Verfahren – eigentlich sind es mehrere. Aber das siehst du gleich selber.