Tauschbörsen

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Wie funktioniert eine Tauschbörse?

Tauschbörsen, oder auf Englisch: "filesharing networks", sind eine Technik, die es den Nutzern erlaubt, Dateien auszutauschen, ohne dass diese auf einem zentralen Server liegen. Sie wandern von einem Heimcomputer zum Nächsten (peer to peer - p2p)

Daran ist erstmal nichts illegal, weder der Upload noch der Download.

Wichtig zu wissen ist allerdings, dass bei jedem "Tausch" die Datei vervielfältigt wird und bei urheberrechtlich geschützten Files ist das meistens verboten.

Die Dateien, die man herunterlädt, werden immer gleichzeitig auch angeboten. Wenn ihr geschützte Musik oder Filme anbietet ist das ein noch größeres Problem.

Eure IP-Adresse (eure Kennung im Internet) wird auf dem Rechner angezeigt, von welchem ihr gerade herunterladet und wann von eurem PC heruntergeladen wird. Plattenfirmen müssen nur einen Screenshot machen und euren Namen oder den eurer Eltern beim Internetprovider erfragen. Eine Abmahnung lässt dann meist nicht mehr lange auf sich warten, in der ihr aufgefordert werdet, einen gewissen Betrag zu zahlen, oft viele tausend Euro.

Wichtig: Immer sofort den Anwalt einschalten, nie direkt bezahlen.

Die Zahl der Abmahnungen hat in letzter Zeit stark zugenommen, da sie sich als sehr lukrativ herausgestellt haben. So kommt es zu Abmahnwellen, bei denen 5000 Filesharer wegen demselben Lied zur Kasse gebeten werden.

Natürlich gibt es auch viele legale Files, die über diese Börsen getauscht werden. Leider ist es oft schwer, sie von den anderen zu unterscheiden. Aktuelle Artikel zu diesem und vielen anderen (Rechts-)Themen findest du hier.

 

So funktionieren Tauschbörsen: 

Max betreut:
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