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30.11.2018 | Handy & Computer

Digitalisierung an Schulen

Bildung war in Deutschland bisher Ländersache. Das bedeutet, dass jedes Bundesland selbst entscheiden durfte, wann die Ferien anfangen, was im Lehrplan steht und in welche Bereiche wie viel Geld gesteckt wird.

An vielen Schulen fehlt es aber leider vorne und hinten an finanziellen Mitteln, um mit der Digitalisierung Schritt zu halten. Deshalb können viele Schüler von Laptops, Tablets oder WLAN nur träumen. Der Bundestag will das jetzt ändern und endlich dafür sorgen, dass unsere Schulen im 21. Jahrhundert ankommen. Damit der Bund, also Deutschland, den einzelnen Bundesländern dabei unter die Arme greifen kann, wurde jetzt eine Änderung des Grundgesetzes beschlossen.

Insgesamt 5 Milliarden Euro werden für die Digitalisierung in der Bildung bereitgestellt. Das zusätzliche Geld soll nicht nur in eine zeitgemäße technische Ausstattung fließen, sondern auch für Fortbildungen von Lehrern genutzt werden.

Einen Haken gibt es allerdings: Der sogenannte Digitalpakt sieht vor, dass jedes der 16 Bundesländer selbst noch einmal genau so viel Geld in die Digitalisierung steckt, wie es vom Bund erhält. Schon vor der Abstimmung der Länder gibt es deshalb auch Gegenstimmen.